Unsere Krankenpflegeschule

Unser Leitbild

  • Pflege ist ein Beziehungsprozess, bei dem es um Handlungen mit und am Menschen, um den Umgang mit Hilfsbedürftigkeit, Krankheit, Schmerzen und das Sterben geht.
  • Elementare Grundsätze: Recht auf Leben, Würde des Menschen, freie Entfaltung der Persönlichkeit, menschenwürdiges Leben und Sterben.
  • Diese Leitgedanken prägen die Beziehung zum hilfebedürftigen Menschen, der menschlicher Nähe und qualifizierter Pflege, Betreuung, Beratung und Begleitung bedarf.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind Teil der Dienstgemeinschaft unseres Krankenhauses, übernehmen Rechte und Pflichten und tragen durch ihr Auftreten und Verhalten zur Prägung, Mitgestaltung und Weiterentwicklung unserer Einrichtung bei.
  • Die Krankenpflegeausbildung befähigt Menschen zur Durchführung einer professionellen Pflege.
  • Pflegende wirken dadurch verantwortlich mit bei der Erhaltung, Anpassung und Wiederherstellung der physischen, psychischen und sozialen Funktionen und Aktivitäten des täglichen Lebens.
  • Sollte dies nicht mehr möglich sein, dann wirken sie verantwortlich bei einem würdevollen Sterben mit. Die Individualität eines jeden Menschen soll geachtet werden.



Ganzheitlicher Ausbildungsansatz

  • Unsere Ausbildung unterstützt bei der kritischen Auseinandersetzung mit den verschiedenen berufspolitischen, politischen und ethischen Problemstellungen.
  • Das Angebot zur beruflichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Fortbildung eröffnet die Möglichkeit zu lebenslangem Lernen.
  • Die dreijährige Ausbildung stellt die Ausgangsbasis für eine berufliche Weiterentwicklung dar.
  • Von unseren Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie mit Motivation, Interesse und Ausdauer ihr berufliches Ziel verfolgen und sich zu einer selbstständigen, verantwortungsbewussten Persönlichkeit entwickeln.

Vorteile unserer Ausbildung

Unsere Krankenpflegeausbildung erweitert und festigt Kompetenzen

Sozialkompetenz

  • Unsere Schüler verhalten sich freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit Patienten und deren Angehörigen gegenüber, unabhängig von sozialem, religiösem und intellektuellem Hintergrund oder Nationalität.
  • Sie haben ihren Platz im Stationsteam, erfahren menschliche Achtung und bringen ihrerseits dem Team den notwendigen Respekt entgegen.
  • Sie verstehen sich als Mitglieder des therapeutischen Teams und sind sich ihrer Aufgabe bewusst.
  • Die Schüler sollen sich als aktiv Handelnde verstehen, die die Arbeitsumgebung mitgestalten, um die Qualität der Pflege zu verbessern.
  • Durch die Kooperation mit Abteilungen des Hauses und Einrichtungen außerhalb des Krankenhauses lernen sie Verwaltungsstrukturen kennen und erfahren Kooperationen bei der Verwirklichung gemeinsamer Ziele.

Fachkompetenz

  • Die Schüler erfahren eine angemessene Anleitung bei ihren pflegerischen Aufgaben.
  • Physische, psychische und fachliche Überforderung wird vermieden.
  • Das Erkennen der Pflegeprobleme, die Zielsetzung der Pflege, die Planung von Maßnahmen und die Evaluation sind essentielle Aufgaben der professionellen Pflege.
  • Gezielte, reflektierte Anleitung und Übung im Pflegealltag auf der Station, klinisch praktischer Unterricht und Demonstrationen, Arbeit mit Fallbeispielen und das Einbeziehen von Patienten in den Unterricht gewährleisten die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis.
  • Für die Schüler besteht der Anspruch auf eine regelmäßige, geplante, fundierte theoretische Ausbildung durch Lehrer für Pflegeberufe, pädagogisch gebildete Fachdozenten, Ärzte und weitere Dozenten für die in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vorgesehenen Themenbereiche.

Den Schülerinnen und Schülern sollte zudem bewusst sein, dass die tägliche Pflegepraxis ständig überprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden muss.

Humankompetenz

  • Die Schüler werden darin gefördert, ihr pflegerisches Handeln durch persönlichen Einsatz weiterzuentwickeln.
  • In regelmäßigen Orientierungsgesprächen mit dem Stationsteam, dem zugeordneten Mentor und dem Schulteam werden sie über ihren praktischen Ausbildungsstand informiert.
  • Notwendige Kritik wird geübt; es werden ggf. Möglichkeiten gesucht, die praktischen Leistungen zu verbessern.
  • Die Schüler sollten Kritik sachbezogen vortragen, Kritik annehmen können und konstruktiv in Verhaltensänderungen umsetzen.