Persönliche Gesunderhaltung

Gesundheitsfördernde Krankenpflegeschule

  • Zum festen Unterrichtsprogramm gehören auch Sport- und Bewegungsangebote, die in Zusammenarbeit mit zertifizierten Trainern und Physiotherapeuten durchgeführt werden. Erfolgreiches Lernen und Arbeiten fällt leichter, wenn die Lernenden gesund sind und sich wohl fühlen; die Bildungsqualität wird verbessert.
  • Die Krankenpflegeausbildung befähigt Menschen zur Durchführung einer professionellen Pflege. Pflegende wirken daher verantwortlich mit bei der Erhaltung, Anpassung und Wiederherstellung der physischen, psychischen und sozialen Funktionen und Aktivitäten des täglichen Lebens. Auch die Mitwirkung der Krankenpflegeschüler im verantwortlichen Umgang mit einem würdevollen Sterben ist Teil der Ausbildung. Dies erfordert eine stabile Gesundheit und geistige Haltung, die ergänzend im Sport- und Bewegungsangebot trainiert wird.
  • Durch die Berufsbezeichnung "Gesundheits- und Krankenpflegerin" und der zusätzliche Ausweisung der Gesundheitsförderung und Prävention im Krankenpflegegesetz wird unter anderem ein Schwerpunkt gesetzt, der eine frühzeitige Auseinandersetzung mit diesen Themen möglich und notwendig macht.
  • Trotz der großen Rolle, die die Gesundheitsförderung im Pflegeberuf spielt, besteht zwar meist ein gesundheitliches Bewusstsein in Bezug auf den Patienten. Die eigene Prävention wird im beruflichen Alltag jedoch häufig vernachlässigt. Dabei ist es wichtig für die zukünftigen Pflegekräfte, die eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten, um so länger im Beruf zu verweilen. Die sich stetig verändernde Arbeitswelt und die damit verbundenen Belastungen erfordern neben der Professionalität der zukünftigen Pflegenden auch eine stabile Gesundheit.
  • Aufgabe der Lehrkräfte ist es folglich, eine Auseinandersetzung mit der persönlichen Gesunderhaltung herbeizuführen, diese zu fördern, zu erhalten und die Verantwortung für die eigene Gesundheit ins Bewusstsein zu rücken.