Qualitätsmanagement

Wir sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifziert.

Der Wille, den Menschen ein Höchstmaß an Qualität bereit zu stellen, prägt unser Krankenhaus auf jeder Ebene. Qualitätsmanagement bedarf nach unserer Überzeugung einer werteorientierten Begründung, die in unserem christlichen Leitbild Ausdruck findet. Dieses ist der Ausgangspunkt unserer Qualitätspolitik. Unsere Qualitätsziele sind eingebettet in die Erkenntnisse externer Qualitätssicherung sowie der Ergebnisse von Patienten- und Mitarbeiterbefragungen. Durch die Verknüpfung von Innen- und Außenperspektiven ermöglichen wir dauerhafte Qualitätsverbesserungen. Dafür haben wir Plattformen, Gremien und Kontrollinstrumente etabliert, die sowohl auf Haus- als auch auf Trägerebene unsere Ziele der Qualitätssicherung unterstützen.

Wir arbeiten hierarchie- und berufsgruppenübergreifend in Projektgruppen und Qualitätszirkeln an kontinuierlichen Verbesserungsprozessen. Strukturen, Prozesse und Ergebnisse werden regelmäßig durch externe Befragungen überprüft. Wir stellen uns der international anerkannten Norm der DIN EN ISO 9001 :2008 und bereiten unsere Klinik auf die Zertifizierung vor. Zusätzlich wird dieser Prozess durch regelmäßige interne Audits unterstützt.

Qualitätsmanagementziele

Qualitätsziele werden regelhaft jährlich im Rahmen von Strategiegesprächen, Klausurtagungen und Managementbewertungen abgestimmt und vereinbart. Die Informationen aus den nachfolgenden Quellen werden bei der Zielfindung berücksichtigt

Berichts- und Planungskonferenz
Teilnehmer: Vorstand der St. Franziskus-Stiftung mit dem Direktorium und leitenden Mitarbeitern der Klinik (jährlich im Frühjahr)

Strategiegespräche
Teilnehmer: Vorstand der St. Franziskus-Stiftung mit dem Direktorium der Klinik (jährlich im Herbst)

Transferkreis (TK)
Der Transferkreis dient dem hospitalübergreifenden Erfahrungsaustausch zwischen den QM-Beauftragten, organisiert und koordiniert die Leitbildaktivitäten und Qualitätsaufgaben hospitalübergreifend und stellt den Wissenstransfer zwischen den Häusern sicher.

Projektsteuerungsgruppe (PSG)
In unserem Haus ist eine Steuerungsgruppe für die Leitbildumsetzung und das Qualitätsmanagement eingerichtet, die für die fortlaufende Begleitung der hausinternen Aktivitäten zuständig ist. Auf dieser Ebene werden verschiedene Verbesserungsbereiche identifiziert, die durch Projekt- und Arbeitsgruppen bearbeitet werden.

Zielvereinbarungsgespräche/Leistungs- und Beurteilungsgespräche
Jährlich werden mit leitenden Mitarbeitern Zielvereinbarungsgespräche bzw. Leistungs- und Beurteilungsgespräche geführt. Die Ziele werden protokolliert. Die Verfahren sind im Personalentwicklungskonzept beschrieben. Maßnahmen und Ziele werden in einem Maßnahmenverfolgungsplan dokumentiert. Aktualisierungen erfolgen unterjährig.

Kennzahlen
Mit Hilfe von internen Kennzahlen ermitteln wir, welche Leistungen zu unterschiedlichen ökonomischen Bedingungen angeboten werden können. Die Kennzahlen helfen uns, unsere Arbeitsabläufe zu überprüfen, Kosten zu senken und nach dem Prinzip "best practice" Synergien zu erarbeiten, um die bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu leisten.

Benchmarking
Durch ein internes und externes Benchmarking vergleichen wir unsere Dienstleistungsangebote und lernen voneinander. Im Vergleich mit anderen Krankenhäusern können wir unsere Stärken aber auch unseren Optimierungsbedarf feststellen und bearbeiten.

Qualitätsindikatoren
Wir setzten uns aktiv mit gesetzlichen und freiwilligen Qualitätsindikatoren auseinander. Die Entwicklung wird sowohl innerhalb -des Konzerns der St. Franziskus-Stiftung als auch hausintern diskutiert. Hieraus sollen vor allem Verbesserungspotenziale der Prozess- und Ergebnisqualität erkannt werden.

Risikomanagement
Mit Hilfe des Risikomanagements insbesondere im medizinisch-pflegerischen Bereich,decken wir mögliche Schwachstellen auf. Ein Bestandteil des Risikomanagements ist z.B. die Anwendung von Checklisten und Patientenarmbändern mit dem Ziel, Gefahren zu erkennen und Verwechslungen zu vermeiden.
Im Rahmen der internen Audits gehen wir gezielt auf die möglichen Risiken ein.

Um Beinahe-Unfälle und unerwünschte Zwischenfälle aufzuarbeiten und zu bewerten, ihre Ursachen zu ermitteln und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, sind verschiedene Verfahren etabliert:

  • Ein CIRS-System (Meldung von Beinahefehlern).
  • Die Durchführung von Mortalitäts- und Morbiditätskonferenzen (M&M-Konferenzen).
  • Ein Verfahren im Umgang mit Beschwerden ist umgesetzt.

Hygiene
Kennzahlen zu Hygiene-Ergebnissen (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS)) werden nach Maßgabe der Hygienekommission erfasst und analysiert.

Mitarbeiter- und Patientenbefragungen /Beschwerdemanagement
Befragungen werden für alle Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung in einem dreijährigen Rhythmus durchgeführt. Die Ergebnisse werden genutzt, um hieraus Qualitätsziele zu definieren und Maßnahmen umzusetzen. Darüber hinaus sind eine kontinuierliche Patientenbefragung und ein Beschwerdemanagement etabliert.